Leben Sie mit Schimmel?

Rund 25% aller Wohnungen sind von Feuchtigkeitsproblemen betroffen, die zu Schimmel führen können. Ursachen dafür können sein: Baumängel, Hochwasser, Rohrleckagen, dichtere Gebäudehüllen, falsches Lüften usw.

Zur Vermehrung benutzen Schimmelpilze Sporen oder Konidien. Diese werden beim geringsten Lufthauch aufgewirbelt und schweben in der Raumluft umher und können beim Einatmen verschiedene Atemwegserkrankungen, Kopfschmerzen usw. auslösen.

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BAG Vorsicht Schimmel

Profitieren Sie von unserer Schimmelberatung

Wir klären ab, ob Sie Schimmel in Ihren Wohnräumen haben und lokalisieren den Befall.

 

Schimmel in Wohnräumen

 Schimmelbefall in Innenräumen

Schimmelbefall in Innenräumen

Schimmelbefall in Innenräumen

 

Wir verbringen einen grossen Teil unseres Lebens in Innenräumen. Ob wir uns darin wohlfühlen hat einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf unsere Lebensqualität. Wir sollten unser Augenmerk auf ein gesundes Wohn- und Raumklima legen.
 
Ein weit verbreitetes und immer häufiger auftretendes Übel in Wohnräumen ist der Schimmelpilzbefall. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Immer ist eine erhöhte Feuchtigkeit im Spiel, meistens Kondensatfeuchte. Diese entsteht, wenn warme Raumluft auf eine kalte, meist nicht oder ungenügend isolierte Aussenwand trifft.
Ein modriger, muffiger Geruch oder erste dunkle Flecken an Wänden, Decken oder Mobiliar weisen auf das Problem hin. Bei Verdacht auf Vorliegen eines verdeckten Schimmelpilzbefalls müssen die betroffenen Räume genauer untersucht werden.

Eine Schimmelpilzsanierung ohne Beseitigung der Ursachen ist nicht sinnvoll, da früher oder später mit erneutem Schimmelbefall zu rechnen ist.

 

Schimmel und Algenbefall an Fassaden

 

Schimmel und Algenbefall an Fassaden

 

Die Problematik von Mikroorganismen wie Algen und Pilzen an Fassaden hat sich in den letzten Jahren massiv verstärkt. Hauptgründe sind fehlender oder ungenügender Fassadenschutz und strengere Vorschriften für Energiesparmassnahmen, die dickere Dämmungen erforderlich machen. Dadurch wird die Temperatur an der Fassadenoberfläche gesenkt und die Gefahr der Kondensatbildung erhöht. Zusätzlich anfallende Niederschlagsfeuchte trocknet viel langsamer ab. Die Folge sind bessere Bedingungen für Algen- und Schimmelwachstum, welche eine unerwünschte optische Beeinträchtigung der Fassadenoberfläche bedeutet. Verstärkt wird dieses natürliche Phänomen meistens durch architektonisch fehlenden Bautenschutz (Vordächer usw.).

Mit Algen und Pilzen werden vorwiegend Fassaden mit Aussenwärmedämmung befallen.

Im Gegensatz zu den massiven Mauerwerken haben aussengedämmte Wände eine geringere Wärmespeicherungskapazität. Der dünne Aussenputz kühlt sich schnell ab, da der Wärmenachschub vom Gebäude her unterbunden ist. Die Folge ist, dass sich die Wände insbesondere auf den mehrheitlich sonnenabgewandten Seiten kaum austrocknen. Es besteht zudem die Gefahr der Kondensatbildung auf der unterkühlten Fassadenoberfläche. Niederschlagsfeuchte unterstützt und beschleunigt diesen Befall.

Was ist zu tun bei Algenbefall an der Fassade?

Wird die Fassade neu angestrichen/beschichtet, sollte mit System saniert werden: Reinigung, Desinfektion, Grundierung, Deckanstrich. Mit einer System-Lösung sind Sie auf der sicheren Seite und werden über Jahre Freude an einer schönen und schützenden Fassade haben.